Lernpartnerschaften

Eine zukunftsfähige Schule benötigt nach unserer Aufassung eine systematische Vernetzung mit internen und externen Partnern. Lernpartnerschaften mit Unternehmen in der Nähe sind ein gutes Praxisbeispiel. In vielen Städten existieren diese Lernkooperationen als 1:1-Bildungspartnerschaften zwischen Unternehmen und den Schulen. Rein rechnerisch hat jede Schule in Düsseldorf zwei Lernpartnerschaften mit einer deutlichen Tendenz nach oben.

Als Reaktion auf die nach Ansicht vieler Unternehmen unzureichende Ausbildungsfähigkeit der Schulabgänger entwickelte Professor Günter Vollmer am Lehrstuhl für Chemiedidaktik der Universität Düsseldorf unter anderem für die Unternehmerschaft Düsseldorf e.V. Anfang der 1990er Jahre ein neues Konzept zur systematischen Zusammenarbeit von Schule und Wirtschaft. In Köln und Düsseldorf wurde das Konzept erstmalig realisiert. Ziel des Verfahrens ist, den Unterricht mit Hilfe von Mitarbeitern des Unternehmens besser auf die Belange, Inhalte und Berufe der umgebenden Wirtschaft auszurichten.

Der Aufbau von Lernpartnerschaften ist ein mehrstufiger, moderierter Prozess, der zu einer schriftliche Kooperationsvereinbarung führt, in der die beschlossenen Kooperationsmaßnahmen festgehalten werden. Eine feierliche Unterzeichnung bildet zumeist den Abschluss der Kooperationsverhandlungen. Die Kooperationsvereinbarung sollte im jährlichen Abstand überprüft und gegebenenfalls modifiziert werden. Lernpartnerschaften sind in allen allgemeinbildenden Schulformen und mit Unternehmen aller Branchen möglich. (Quelle: wikipedia.de)

www.lernpartnerschaften-duesseldorf.de